Adrian Kay Wong

Adrian Kay Wongs Gemälde changieren zwischen Nostalgie und Entfremdung.

Adrian Kay Wongs Gemälde bieten intime Darstellungen von Adoleszenz, die zwischen Nostalgie und Entfremdung changieren und damit die eigenen Sentimentalitäten des Künstlers zum Ausdruck bringen. Wong sucht akribisch nach dem Sinn danach, was es bedeutet, ein Sohn, ein Bruder, ein Freund und ein Vater zu sein. Der Künstler versucht auf liebevolle Weise, die unschuldige Naivität der Jugend zu verherrlichen und die Lebendigkeit der Jugendlichkeit und die kämpfende Verwirrung, die mit dem Erwachsenwerden einhergeht, miteinander in Einklang zu bringen. „Ein großer Teil der Thematiken in meinen Bildern entspringt meinen eigenen Erfahrungen und viele Entscheidungen in meinem kreativen Schaffensprozess spielen auf diese persönlichen Aspekte an. Zum Beispiel stehen die genaue Wiederholung von Figuren, die Paarung von Objekten und die Prävalenz der Zahl ‚2‘ alle symbolisch für meinen jüngeren Zwillingsbruder – ein Konzept, das ich sowohl visuell als auch metaphorisch darstellen kann. Diese Darstellungen beschränken sich nicht auf bestimmte Bedeutungen: Die Zahl 2 beschreibt auch die Minderwertigkeit, die wir manchmal beim Ringen mit den Konflikten in unserer Jugend fühlen. Am Ende versuche ich, meine Bilder als eine Art verkapselte oder polierte Erinnerung zu installieren, die Menschen durch ihre eigene Perspektive interpretieren können.“

Adrian Kay Wong (geb. 1991) verbrachte seine Kindheit an der kalifornischen Ostküste. Seine Mutter stammt aus Hongkong, sein Vater aus Macau. Seit seinem Bachelorabschluss an der School of Art Institute of Chicago im Jahr 2013 lebt und arbeitet er im proletarischen, sonnigen Los Angeles in Kalifornien.

Freitag 5 Mai 2017
bis Sonntag 28 Mai 2017