Antje Dienstbir

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Für die Wiesbadener Designerin Antje Dienstbir begann ihre Leidenschaft für die Form des Löffels, als Rudolf Bott ihr während des Studiums den archaischen Prozess vermittelte, aus Stangen Löffel zu schmieden, die durch die Kraft und Führung des Hammerschlages Gestalt annehmen. Dienstbier beschreibt ihre Herangehensweise so: „Die Intention meiner Arbeit ist, dem Löffel als Form nachzugehen, nicht der Funktion eines Löffels als Essgerät gerecht zu werden.“

Nach einer Ausbildung zur Goldschmiedin studierte Dienstbir im Studienschwerpunkt Objekt in Metall an der Hochschule Pforzheim und ist seitdem als Löffelschmiedin freischaffend tätig. Ihr wurden zahlreiche Preise für ihr Werk verliehen unter anderem der Hessische Staatspreis 2000, der WCC Europe Award for Contemporary Crafts in Karlsruhe 2009 und der Preis der Justus Brinckmann Gesellschaft 2014. Ihre Löffel sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten, so im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt, im GRASSIMUSEUM in Leipzig und im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg.