Bekannt wurde die Künstlerin durch ihre mit raffinierten Dekorationen versehenen gegossenen Porzellanobjekten. Sowohl die Innen- als auch die Außenseite ihrer Gefäße wird mit Mustern versehen. Durch die hauchdünne Porzellanhaut kommt es so zu faszinierenden Überlappungen. Manz nutzt für ihre Arbeiten sowohl das Gips- sowie das Sandgussverfahren. Während die in Gips gegossenen Formen eine dünnere Porzellanhaut und eine glattere Oberfläche aufweisen und mit strengen geometrischen Mustern versehen werden, weisen die Objekte, die mit dem Sandgussverfahren entstehen eine gröbere und körnigere Oberfläche auf. Diese Gefäße bemalt die Künstlerin mit fließenden Linien in kraftvollen Farben. Anders als die streng geometrischen Muster brechen diese Formen das strenge Raster und folgen einen freieren, ornamentalen Charakter. Selbst Manz kleinsten Objekten wohnt eine monumentale Ausstrahlung inne.Fotos: ©Brahl Fotografi