Juliane Schölß

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Die Formsprache von Juliane Schölß baut auf extremen Minimalismus. Frei von ablenkenden Komponenten oder Mustern konzentriert sie sich auf erstklassige Qualität, ruhigen metallenen Glanz und die Tradition des Silberschmiedehandwerks. Diese reduzierte Herangehensweise führte zu Kollektionen wie „Karaffen und Becher“, die einer sehr strikten Ästhetik gehorchen und gleichzeitig ihren Ursprung in der Handarbeit nicht verschleiern. Für diese Arbeit gewann Juliane Schölß den Bayerischen Staatspreis.

Juliane Schölß lernte das Silberschmiedehandwerk von Grund auf während ihrer Ausbildung zur Silberschmiedegesellin an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Neugablonz, absolvierte die Meisterprüfung und studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Ulla Mayer als Meisterschülerin. Seit 2010 ist sie in Nürnberg tätig. Sie nahm mehrfach an der Silbertriennale teil, gewann 2011 den Danner-Preis und war mit ihren Metallarbeiten bereits bei zahlreichen deutschen und internationalen Messen und Galerien vertreten. So fanden ihre Werkstücke auch in die Sammlung des Victoria & Albert Museums in London.