Klaus Kirchner

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Klaus Kirchner konzentriert sich auf Gefäße aus Holz, alle gedrechselt, angelehnt an eine historische Formensprache. Amphorenähnliche Gefäße – bekannt seit den Griechen oder Römern, Kalebassen oder Korbähnliche Gefäße (Stichwort neolithische Bandkeramiken).

 

Hier nicht aus Keramik oder Ton, sondern aus heimischen Hölzern hergestellt. Teilweise befinden sich an den ausgewählten Gefäßen noch die Rinde. Man kann als Betrachter mit räumlichen Vorstellungsvermögen erahnen, wie das Gefäß im Holzstamm gelagert war. Man könnte es sich auch so vorstellen, dass ich die Gefäße aus dem Stamm „ausgegraben“ habe, wie ein Archäologe eben Fundstücke aus der Erde birgt.Klaus Kirchner entwirft und drechselt in seiner Werkstatt in Hanau bei Frankfurt formschöne Objekte aus Holz. Sein Grundprinzip lautet: die natürliche Schönheit des Holzes herausarbeiten, wobei Holz mit Fehlern, Ästen, Rissen und Überwallungen auf ihn einen besonderen Reiz ausüben.