Markus Pollinger

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Durch eine Ausstellung wurde Markus Pollinger vor Jahren auf die Japanische Schmiedetechnik Mokume-Gane aufmerksam. Ihren Ursprung hat diese anspruchsvolle Technik im Japan des 17. Jahrhunderts. Der Name charakterisiert das typische Aussehen der Schmiedeteile.

Mokume (wörtlich „Holzaugen“) bedeutet „Holzmaserung“ und Kane bedeutet „Metall“. Parallel zu dieser historischen Technik entstanden auch das sogenannte Itame-Gane und Masame-Gane. Autodidaktisch erlernte Pollinger diese Techniken. Der junge Schmied entschloss sich diese Technik zu verfeinern. Er verbrachte daraufhin einen Auslandsaufenthalt in Tokio. Markus Pollinger beherrscht Mokume-Gane in einer in Deutschland einzigartigen Art- und Weise. Die Rückbesinnung von Massenware zu hochqualitativen Einzelstücken steht für den Schmied im Vordergrund. Die groben Schmiedetechniken wie Mokume Gane und Metallfalttechniken wie das Damastschmieden finden in großer Harmonie in seinen Werkstücken zusammen. Der Begriff Damaszener-Stahl bezeichnet einen Werkstoff aus einer oder mehreren Metallsorten, der in poliertem oder geätztem Zustand eine klare Struktur aus mehreren sich abwechselnden Lagen unterschiedlichen Ausgangsmaterials erkennen lassen.