Monika Debus

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Die Designerin Monika Debus beschäftigt sich intensiv mit der Formensprache des keramischen Gefäßes. Ihre Arbeit konzentriert sich neben dem Bauen einer Form auch auf das Bemalen der entstehenden Flächen. Durch einen Salzbrand bei niedriger Temperatur werden die Farben ihrer Objekte verändert und von hell nach dunkel moduliert: Kalligraphieartige Pinselstriche werden sichtbar. Dadurch ist ihrer Arbeit auch ein Grad an Zufall gemein, den die Künstlerin schätzt.

Debus absolvierte eine Ausbildung zur Keramikerin in Oldenburg und an der Staatlichen Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen. 2005 war sie Artist in Residence im Taipaier Ceramic Museum in Taiwan. Ihre organischen Keramikarbeiten waren in der Vergangenheit auch in der Londoner Saatchi Gallery und zahlreichen deutschen Galerien zu sehen und gewannen 2018 den Diessener Keramikpreis.