Marianne Johnstad

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Marianne Johnstads Arbeit ist inspiriert vom Wandel; vom Übergang zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen dem, was unmittelbar sichtbar ist, und dem, was nur in tieferen Schichten wahrgenommen werden kann, von schwankenden Stimmungen und Empfindungen.

 

Sie ist an der Nordsee aufgewachsen, und die Lebensformen und zyklischen Bewegungen des Ozeans beeinflussen oft meine Arbeiten. In allen Aspekten ihrer Arbeit taucht Johnstad in einen sinnlichen und experimentellen Dialog mit Materialien, Farbe und Technik ein. Buchstäblich und philosophisch gesehen sind ihre Arbeiten mit Schichten Meditationen über das, was sichtbar ist und was uns im Dunkeln verborgen liegt, über die Schönheit und den Schmerz, für die wir Kontemplation und Ruhe brauchen. Sie ist eine unaufhörliche Quelle der künstlerischen Reflexion. Es ist oft ein zyklischer Prozess, bei dem Marianne Johnstad ausrangierte und beschädigte Strickstücke aus anderen Projekten überarbeitet und daraus neue Arbeiten schafft, bei denen sie von Hand färbt und die Textur und den Ausdruck des ursprünglichen Strickstücks verändert. Manchmal mischt sie es mit speziell für das Projekt gestrickten Stücken. Ihr Ziel ist es, mit gestrickten Objekten und Installationen einen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst und Textilkunst zu leisten und die Vorstellung davon zu erweitern, was Strick ausdrücken kann, wenn er auf innovative Weise verwendet wird.